Struktur des Glücks
Hier ein Vorschlag des GlücksMediators Dallwitz-Wegner, wie man die Aspekte des Glücks in eine Übersicht bringen kann. Dieses Schaubild ist zunächst simpel und bildet natürlich nicht die Komplexität des Glücks ab. Aber es ist eine Check-Liste, durch die man alle Bereiche des Glücks, der Zufriedenheit und der Glücksforschung prüfen kann. Je genauer man sich einen Ring ansieht, desto differenzierter wird er.
| Jeder von uns („Ich“) befindet sich in einem Lebensumfeld, das wiederum in einer Gesellschaft eingebettet ist. Hier gibt es unzählige Überschneidungen und fließende Übergänge. Eine getrennte Betrachtung ist dennoch nützlich. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem "biopsychosozialen Modell". |
Die Glücksforschung kombiniert Umwelt (Biologie), Gesellschaft (Volkswirtschaft, Soziologie, Geschichte), Lebensbedingungen (Sozialpsychologie, Psychologie) mit dem „Ich“ (Psychologie, Biologie).
Ein zufriedenes und glückliches Leben besteht nach Ansicht von Dallwitz-Wegner darin, möglichst viele Bereiche auf einem stabilen positiven Level zu halten (Zufriedenheit). Dabei sollte man ein möglichst häufiges kurzfristiges Hochgefühl anstreben (Glücksmomente), sofern es nicht dem stabilen positiven Level schadet (wie z.B. bei Drogen).
Ein „stabiler positiver Level" heißt nicht "Stillstand". Umbrüche gehören zum Leben. Aber das ist ein weiteres Thema, das hier vorerst noch nicht behandelt wird.
Was heißt „positiver Level" und „Hochgefühl" konkret für die Struktur des Glücks?:
- Ich
Pflegen von Körper, Geist/Intellekt und Seele/Emotion. - Lebensumfeld
Soziales Engagement für „seinen Nächsten“, Pflegen von freundschaftlichen, familiären und partnerschaftlichen Beziehungen, Befriedigung im Beruf/Tätigkeiten/Freizeit, angenehmes Wohnen. - Gesellschaft/Umwelt
Engagement zur Verbesserung der Bedingungen.
Im Gesamtsystem bedeutet das:
Das Bewusstsein der Einheit und die Freude darüber.
